Johanniskraut

Am liebsten wächst das Johanniskraut an Waldrändern und lichtdurchfluteten Flächen. Johanniskraut beginnt zu blühen, wenn die Sonne am höchsten steht, nämlich um die Sommersonnenwende am „Johannistag“ (24. Juni), deshalb auch der Name.
Das besonders wirksame Echte Johanniskraut hat zweikantige Stengel, dies kommt im Pflanzenreich selten vor. Die Pflanze wird bis zu 60 cm hoch und blüht von Juni bis September.
Zerreibt man die gelben Blüten oder Knospen zwischen den Fingern, sollte das darin enthaltene Sekret dunkelrot auf die Finger abfärben. Das deutet darauf hin, dass es sich um eine Gattung handelt, die medizinisch wertvolle Inhaltsstoffe enthält. Doch Vorsicht: nach einer Anwendung mit Johanniskrautöl sollte direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Johanniskraut ist für den Menschen ungiftig, für hellhäutige Tiere aber giftig.

Johanniskrautöl wird von uns bevorzugt bei Verbrennungen und der Heilung nach Hautverletzungen verwendet und sorgt für schönere Narbenbildung, lindert Hautunreinheiten, wärmt und entspannt, macht trockene Haut wieder elastisch. Johanniskraut gilt auch als pflanzliches Anti-Depressivum.

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