Schafgarbe

Die Schafgarbe wird als Gewürz- und Arzneipflanze verwendet

Der deutsche Name Schafgarbe deutet auf die Vorliebe von Schafen für die zarten Blättchen der Pflanze hin.  
Das Wort „garbe“ rührt vom althochdeutschen „garwan“ bzw. „garwe“ und bedeutet „gesund machen“ oder „heilen“.
Der Gattungsname Achillea geht auf Achilleus, den sagenhaften Helden des trojanischen Krieges zurück, der die Pflanze als Droge entdeckt und zur Wundheilung verwendet haben soll.
Die Mehrzahl der volkstümlichen Namen der Schafgarbe ist auf ihre Verwendung bei der Wundheilung, der Frauenheilkunde und Verdauungsstörungen zurückzuführen. Zu ihnen zählen: Bauchwehkraut, Jungfraukraut , Zimmermannskaut, Blutstillkraut, Heilallerschäden Kraut, Beilhiebkraut , Blutkraut, Frauenkraut, Frauendank, Gotteshand, Grillengras, Katzenkraut, Margaretenkraut, Katzenschwanz, Lämmerzunge, Schafrippen, Schafzunge, Tausendblatt, Teekraut. 

In den Alpen steigt sie auf Höhenlagen von etwa 1900 Metern. In den Allgäuer Alpen steigt sie in Vorarlberger Teil an der Üntschenspitze in Gipfelnähe bis zu einer Höhenlage von 2139 Metern auf.

Blütezeit der Schafgarbe ist Juni bis Oktober, teils sieht man sie aber auch noch im November bis kurz vor dem ersten Frost blühen.

Der aromatische und würzige Geschmack der Schafgarbenblüten geht in Richtung Kamille.
Schafgarbe ist ein Gewürz bei fetten Speisen wegen seiner Bitterstoffe in den Stielen.

Für mich als Koch ist natürlich besonders die blutstillende Wirkung interessant – habe mir gleich ein Öl aus den Stielen gemacht 65 Grad 7 Minuten im Cookit (Thermomix). Werde mir die Tage noch eine Tinktur sowie einen Sud ansetzen und hoffen das ich ihn nicht bald benötigen werde. Ansonsten bin ich das Versuchskaninchen – Soldatenkraut.

Zurück
Zurück

Habichtspilz

Weiter
Weiter

Allermannsharnisch